Lockdown Umsatzersatz 17.11.2020

Mit dem neuen Lockdown ab 17.11.2020 wurden auch der Umfang vom Lockdown-Umsatzersatz erweitert.


Mit dem Lockdown-Umsatzersatz wird Unternehmen, die direkt von der behördlichen Schließung aufgrund des COVID-19-SchuMaV vom 2. November 2020 betroffen sind, der entgangene November 2020 Umsatz pauschal mit 80% des Umsatzes aus November 2019 ersetzt.



Direkt betroffene Branchen

  • Gastronomiebetriebe

  • Beherbergungsbetriebe

  • Sportstätten

  • Freizeiteinrichtungen

  • Museen

  • Theater, Konzertsäle und -arenen,

  • Varietees und Kabaretts,

  • Kinos

  • Zoos

  • Messen, Kongresse, Event Caterer, Gelegenheitsmärkte

  • Fahrten mit Reisebussen oder Ausflugsschiffen zu touristischen Zwecken

  • Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten

  • Handel (nur die jenigen die behördlich schließen müssen)

  • Dienstelsitungen (nur die jenigen die behördlich schließen müssen)

Voraussetzungen

  • Operative Tätigkeit in Österreich

  • Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich

  • Erwirtschaftete Umsätze vor dem 1.11.2020

  • Arbeitsplatzgarantie: Unternehmen dürfen zwischen 3.11. bis 30.11 keine Kündigung gegenüber Beschäftigten aussprechen.

  • Kein Insolvenzverfahren zum Zeitpunkt der Antragstellung

  • Kein steuerliches Abzugsverbot gemäß § 12 Abs. 1 Z 10 KStG oder § 10a KStG von insgesamt mehr als EUR 100.000 innerhalb der letzten 5 Jahre

  • Keine Finanzstrafe von mehr als EUR 10.000 aufgrund von Vorsatz für das Unternehmen oder deren geschäftsführende Organe innerhalb der letzten 5 veranlagten Jahre

  • Kein Gestaltungsmissbrauch iSd § 22 BAO, der die steuerliche Bemessungsgrundlage um mindestens EUR 100.000 geändert hat in den letzten 3 veranlagten Jahren

  • Die Klassifizierung der anspruchsberechtigten Unternehmen erfolgt gemäß der ÖNACE-2008-Klassifizierung und nur diese Unternehmen erhalten einen Umsatzersatz

Sonstiges

  • Anträge sind spätestens bis zum 15. Dezember 2020 über FinanzOnline einzubringen.

  • Ersetzt werden 80% des Umsatzes aus November 2019

  • Maximal EUR 800.000 pro Unternehmen

  • Der Umsatzersatz beträgt mindestens EUR 2.300

  • Auch Neugründer werden gefördert mit midestens EUR 2.300 oder den bereits eingereichten UVAs des Jahres 2020 (der höhere Betrag kommt zur Auszahlung)

  • Land- und Forstwirte und Privatzimmervermieter erhalten grundsätzlich keinen Lockdown-Umsatzersatz

  • Mischbetriebe erhalten den Anteil ihres Umsatzes, der von behördlichen Schließungen betroffen ist

  • Nachfolgende Corona-Hilfen werden vom Auszahlungsbetrag abgezogen: 100% garantierte Kredite (aws und ÖHT), Landes- und Gemeindeförderungen, Zahlungen aus dem NPO-Fonds

  • Die Richtlinie sieht vor, dass ein Förderungsmissbrauch strafrechtliche Folgen nach sich zieht!

Folgende Umsätze sind nicht schädlich für den Umsatzersatz:

  • Beherbergung von Geschäftsreisenden in der Hotellerie

  • Liefer- und Abholservices in der Gastronomie

  • Einkünfte aus einer nichtselbstständigen Tätigkeit

  • Haftungen der COFAG, der aws oder ÖHT im Ausmaß von 90% oder 80% müssen nicht angegeben werden.

  • Zahlungen aus dem Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss und Kurzarbeitsbeihilfe werden nicht in Abzug gebracht oder gegengerechnet

Mehr Informationen und die Richtlinien sind hier abrufbar: lockdown-umsatzersatz.gv.at

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